Was ist Krebs

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Was ist KrebsAls Krebs bezeichnet man in der heutigen Medizin einen bösartigen Tumor oder auch eine bösartige Gewebe Neubildung. Eigentlich sind hier die malignen (1) Tumoren (Karzinome) (2) und die malignen mesenchymalen Tumoren (Sarkome) (3) gemeint.
Umgangssprachlich werden auch die bösartigen Hämoblastosen (4) als Krebs,
wie beispielsweise Leukämie als „Blutkrebs“, bezeichnet.

Alle sonstigen Tumoren, zu denen auch Neoplasien zählen, sind kein Krebs.
Diese sind Gewebevermehrungen oder Raumforderungen im Körper, die keine Metastasen (5) bilden.

Das betrifft sowohl die Schwellung bei einer Entzündung, als auch gutartige Neubildungen von Körpergewebe durch Fehlregulationen des Zellwachstums.

Gutartige Tumore wie Muttermale und Fettgeschwülste werden in der Fachsprache nicht als Krebs bezeichnet, sie können aber trotzdem gefährlich werden, da sie entarten können oder lebenswichtige Organe in deren Funktion beeinträchtigen.
Krebs ist im allgemeinen Sprachgebrauch ein Sammelbegriff für eine Vielzahl verwandter Krankheiten, bei denen Körperzellen unkontrolliert wachsen, sich teilen und gesundes Gewebe verdrängen und zerstören. Krebs hat unterschiedliche Auslöser, die letztlich alle zu einer Störung des Gleichgewichts zwischen Wachstum und Teilung der Zelle und zum Zelltod führen.

1. wird in der Medizin verwendet, um eine Erkrankung oder einen Krankheitsverlauf zu kennzeichnen, der fortschreitend zerstörerisch wirkt.

2. die von Zellen im Deckgewebe von Haut oder Schleimhaut ausgehen. Genauer gesagt handelt es sich um Neubildungen. Karzinome machen circa 80 % aller bösartigen Tumoren aus.

3. ist ein bösartiger Tumor, der von Gewebe ausgeht und sich frühzeitig in die Blutgefäße Verteilt

4. ist ein Sammelbegriff für maligne Erkrankungen des blutbildenden Systems, z. B. Leukämien, im weiteren Sinn auch maligne Lymphome, Lymphosarkom, Lymphogranulomatose,  Plasmozytom.

5. Verbreitung im kompletten Körper