Safran

Jetzt Teilen:
Share

Safran Fäden
Safran, das wohl teuerste Gewürz der Welt ist gleich wohl auch eines der am potentesten wenn es um das Thema Gesundheit geht. Der Safran ist eine wunderschöne fliederfarbene Blume aus der Krokus Gattung und ein Knollen Gewächs. Der Safran kann sich nicht selber vermehren, dieses muss alle 4 bis 5 Jahre durch das Teilen der Knolle geschehen.

Safran Blume Krokus, Crocus
Safran kostbares Gewürz, der Safran ist unumstritten das wohl teuerste alle Gewürze. Das liegt an der Einzigartigkeit seines Anbaus und der Ernte.
Da sich der Safran nicht selbst vermehren kann muss dieses alle 4 bis 5 Jahre von Hand gesehen. Der Safran kann nur wenige Wochen (für den besten Safran sind dieses 2 bis 3 Wochen) (einmal pro Jahr) geerntet werden. Dieses geschieht von Hand wobei noch zu beachten ist das der Safran am besten nur in den frühen Morgenstunden oder aber späten Nachmittag geerntet wird, da er dann sein größtes Aroma entfaltet. Eine Person erntet von daher her nur rund 50 bis 80 Gram dieses edlen Gewürzes.
Es werden vorsichtig die Blüten vom Kelch getrennt, danach der bzw. die 3 bis 6 roten Fäden aus der Blüte entnommen, nur diese 3 bis 6 Fäden sind das eigentliche edle Gewürz des Safrans.
Um 1 kg Safran zu erhalten muss man ungefähr einen Hektar bzw. 150.000 bis 200.000 Blüten ernten.
Daher erklärt sich auch der Stolze Preis von 7 bis 15 Euro pro Kilo für Safran und Safrangewürze beziehungsweise das Safran Pulver. Wie Sie bei dem Safran Pulver Fälschungen erkennen könne erklären wir Ihnen weiter unten.

Safran in der Spanischen Paella

Leider wird er nur noch selten für Paella Verwendet um ihrer ihren unverwechselbaren Gelb Farbton und Geschmack zu verleihen. Hierfür werden mittlerweile Preiswertere alternativen verwendet.

Heilpflanze Safran

Safran als Heilpflanze
Ob nun ganz, gemahlen oder als Zusatz in Gewürzmischungen der Safran hat viele positive Vorteile auf die Gesundheit zu bieten und das selbst den sehr geringen Dosen die als Gewürz verwendet werden. ACHTUNG man sollte nie mehr als 1,5 Gramm des Safrans pro Tag zu sich nehmen da der Safran auch Nebenwirkungen mit sich bringen kann die wir weiter unten noch Beschreiben werden.

Augen

Die Augen sind eines unserer wichtigsten Sinnesorgane. Er beispielsweise viel am Computer arbeitet, kennt das Problem bedrohten brennenden Augen. Der Safran besitzt die Fähigkeiten bzw. das Safranextrakt sich vor diesen quälenden Erscheinungen zu schützen. Kurkuma bzw. das darin enthaltene Curcumin verstärkt die Substanzen des Safrans um ein Vielfaches. Beide Substanzen gelten als Antioxidantien, so genannten Radikalfänger, und unterschützten die Durchblutung der Blutgefäße. Durchblutungsstörungen können für viele Krankheiten Ursachen seien für Augenkrankheiten ist eine der Hauptursachen. Besonders beim grünen Star liegen starke Durchblutungsstörungen der Augen vor. Safran kann laut einer italienischen Studie auch das absterben der lichtempfindlichen Zellen der Netzhaut verhindern.
Safran als das natürliche Antidepressivum

Anhand mehrerer Studien konnte festgestellt werden das Safran bei leichten bis mittelschweren Depressionen sehr gut Wirkungen erzielt. Selbst bei schweren depressiven Störungen kann Safran im Gegensatz zu herkömmlichen Antidepressiva gute Ergebnisse erzielen ohne die störenden Nebenwirkungen der üblichen Medikamente.

Safran der Potenz und Libido Steigerer

Bei sexuellen Störungen zum Beispiel Erektionsproblemen oder bei Frauen unter mangelnder Libido oder trockenen Vaginalschleimhäuten leiden, konnten gute Ergebnisse mit 15 mg Safranextrakt erzielt werden. Die männlichen Probanden bekamen zweimal täglich 15 mg Safran exakt, bei 60 % der Probanden stellte sich innerhalb kürzester Zeit eine Besserung ein. Bei den Frauen die 30 mg einmal täglich erhielten, verbesserten sich sowohl die Libido als auch die Vaginalschleimhäute innerhalb weniger Wochen. Frauen die zusätzlich unter dem prämenstruelle Syndrom kurz PMS litten, stellte sich bereits nach kurzer Zeit eine signifikante Besserung ein.

Safran – hilft bei der Diät

Es hemmt den Appetit, vor allen auf süßes. Das Sättigungsgefühl stellt sich früher ein. Auf diese Art nimmt automatisch weniger Kalorien zu sich. Wenn man sich diese Eigenschaften nun bei einen Diät zu nutzen macht, statt chemischer Präparate, Gewinnt man doppelt. Diese wurde in Studien belegt bei welchen man mit Safranextrakten arbeitet die bei etwa 0,3 % lagen. Mittlerweile gibt es Safranextrakte mit bis zu 2%. Was natürlich der Gewichtsreduzierung ziemlich auf die Sprünge hilf.

Safran – hilft dem Magen

Safran unterstützt den Magen und die Leber, es beugt Blähungen und Sodbrennen vor und fördert die Verbauerung. Besonders seien Bitterstoffe unterstützt die Leber bei der selbst Reinigung. Selbst Schimmelpilzgift unterdrückt der Safran. Auf Grund seiner Vielfältigkeit wird der Safran immer interessanter für die Krebsforschung.

Safran gut gegen Krebs

Leider wird erst sein kurzer Zeit (rund 5 Jahre) Safran intensiv für die Krebsforschung untersucht.
Dabei gilt das größte Augenmerk dem im Safran enthalten Crocetin. Welche sowohl bei der Krebs- als auch Demenz- Erkrankungen gute Erfolge erzielt. Besonders die kognitiven Fähigkeiten werden erheblich verbessert. Was neben der Demenzerkrankung auch der Alzheimer Forschung zugutekommt.

Safran gut gegen Alzheimer

Das im Safran enthaltene Crocetin verbessert die Sauerstoffverteilung im Blut und erhöht der Sauerstofftransport in den Lungenbläschen. Somit hat es eine positive Wirkung auf unser Blut und unsere Lunge. Aber durch die bessere Sauerstoffversorgung im Blut, Profitiert jeder Teil des Körpers auch das Gehirn.
Studien haben mehrfach gezeigt dass der Safran den üblichen Medikamenten in nichts nachsteht, es sogar besser wirkt und dass ohne die bekannten Nebenwirkungen wie Erbrechen, wie Sie bei der Einnahme von Alzheimermedikamenten bekannt sind. In 2 Studien konnte nachgewiesen werden dass der Safran bereits nach 16 Wochen bei leichter bis mittelschwerer Alzheimer gute Erfolge erzielt. Die Studien wurde beide mit einer Dosis von 2 mal täglich 15 mg Safran durchgeführt.

Safran als alltags Hausmittel

In seinen Herkunftsländern wird der Safran als Safranmilch gegen allerlei Erkrankungen eingesetzt.
Bei Husten, Asthma, Zahnfleischproblemen zum Beispiel.

Die Zubereitung der Safranmilch ist denkbar einfach. Es werden 6 bis 8 Safranfäden pro halben Liter mich verrührt. Wer Safran als Pulver vorliegen hat nutzt 0,1 Gramm pro halben Liter Milch.

Zum Abschmecken kann man noch Kardamon, Vanille, Nelke oder Zimt benutzen.

Weiter Wirkung des Safrans

Sind:

  • Senkung des Cholesterin
  • Senkung des Blutdruck
  • Herz und Kreislaufbeschwerten
  • Entzündungshemmend
  • Starke Auswirkung auf das Nervensystem, Verbesserung des Gedächtnis und der Lernfähigkeit.

Nebenwirkungen von Safran

Für ein normales Gericht für 4 Personen reichen 0,1 bis 0,2 Gramm Safran vollkommen aus. Zum einen aus der Finanziellen Sicht zum anderen kann ein Übermaß an Safran auch Gesundheitliche Nebenwirkungen mit sich bringen. Da der Safran zusätzlich  noch ätherische Öle und einen Bitterstoff namens Picrocrocin enthält, dieser ist bei übermäßigem Konsum Giftig. Ab 5 Gramm können folgende Symptome auftreten:

  • Schwindelgefühle
  • Brechdurchfall
  • Magenverstimmungen
  • Übelkeit im allgemeinen
  • Koliken
  • Nasenbluten
  • Schleimhaut und Hautblutungen die plötzlich auftreten
  • Krampfanfälle
  • Kollaps
  • Niedriger Blutdruck und Puls
  • Schwangerschaftsabbruch

Ab 10 Gramm Zufuhr, kann Safran sogar einen tödlichen Ausgang haben.

Safran Fortpflanzung

Safran Knollen Teilen
Die Pflanze ist männlich kann sich aber selbst nicht Fortpflanzen, da der Safran zu den Knollengewächsen gehört wird dieser von Hand geteilt und die neuen Stücke wieder eingepflanzt.
man kann die Knolle sowohl mit einem Scharfen Messer als auch einfach mit der Hand trennen (ähnlich dem Knoblauch). Wichtig ist hierbei das die neuen Stücke bereits über einen neuen Trieb verfügen sonst gehen Sie ein. Die Knollen werden erst kurz vor der Pflanzung geteilt. Wenn die Knollen nach der Blüte geteilt werden drohen Sie auszutrocknen.
Safran – Anbau

Der Anbau von Safran ist wie oben schon beschrieben sehr schwer und langwierig und die Ausbeute pro Hektar sehr gering.
Traditionelle Anbaugebiete des Safrans sind Afghanistan, Iran, Kaschmir und Euro. Wobei der Iran der Weltweite Hauptproduzent mit 170 bis 180 Tonnen jährlich ist. In Euro wird der Safran hauptsächlich im Mittelmeerraum angebaut vor allen in Südfrankreich und Spanien. Aber es gib auch Anbaugebiete in der Schweiz im Dorf Mund mit 18 Hektar, seit 2007 auch wieder in Österreich und seit 2013 in Deutschland. Der Anbau in Deutschland ist aber er als geringfügig anzusehen und dient mehr den Forschungszwecken und der Natur.
Gesichte

Safran Qualität erkennen

Safran gute Quallität
Der beste Safran stammt aus Spanien, hier hat er die besten Bedingungen um einen hohen Wirkgehalt zu bekommen, außerdem hat der Spanische Safran die schönste Farbgebung.

Um Sicher zu gehen dass man Hochwertigen Safran erhält gibt es mehrere Möglichkeiten.
Zum ersten natürlich die DIN Normen, welches es auch für den Safran gibt.

Klasse I – Crocin-Wert > 190
Klasse II – Crocin-Wert 150-190
Klasse III – Crocin-Wert 110-190
Klasse IV – Crocin-Wert 80-110

Guter Spanischer Safran liegt bei über 250!

Des Weiteren sollte man Safran als Fäden kaufen, nicht als Pulver, so kann man gut die Farbe, den Geruch und das Aroma Prüfen.

Safran Fälschungen aufdecken
An den Safranfäden kann man auch am besten Fälschungen erkennen. Bei diesen Preisen ist es nicht verwunderlich das hier und da noch versucht wird Fälschungen zu verkaufen, gerade bei Safranpulver muss man darauf achten von wem man kauft, sodass man keine gestreckte Ware erhält, welche mit anderen Mitteln versetzt wurde um künstlich den Gewinn zu steigern.

Um Herauszufinden ob Ihr Safran echt ist gehen Sie wie folgt vor.
In eine Tasse warmes Wasser geben Sie etwas von Ihrem Safran (Pulver oder Fäden). Sollte sich das Wasser sofort Gelb oder Rot Färben ist es eine Fälschung, da der Safran mindestens 10 bis 15 Minuten braucht um abzufärben. Aber selbst dann bleiben die Safranfäden noch Rot nicht wie bei den Fälschungen welche die Farbe verlieren.

Der Geschmackstest ist auch recht einfach, echter Safran riecht süß, schmeckt bitter, gefälschter Safran riecht nicht nur süß, sondern schmeckt auch süß.

Der Wasser Natron Test. Legen Sie etwas Safran in eine Mischung aus Wasser und Natron. Färbt sich das Wasser gelb, handelt es sich um echten Safran, färbt es sich bräunlich oder rot, handelt es sich um eine Fälschung.

Richtig Sicher kann man sich nie seinen, daher schauen Sie immer ob Sie Ihrem Händler vertrauen können.

Diese Test Funktionieren auch nur bei reinen Safran, bei Safran Produkten wie Gewürzmischungen oder Kapseln geht dieses nicht, da hier schon von Haus aus weiter Produkte enthalten sind.

Weitere Namen für Safran

Chruogo, Croc, Broze, Brugo, Gewürzsafran, Kruago, Saffaran, Saffart, Saffaren, Safferain, Safferen, Safferon, Safferntblume, Saffran, Saffrat, Saffrath, orientalischer Safran, Safrich, Schaffner, Seydfarb, Sintvarwe, Soffraen und Suffran

Wie sie an Hand der folgenden Produkte sehen könne ist die Preisspanne sehr erheblich. Sie schwankt zwischen 6,99 € für ein einzelnes Gramm bis zu 2,90 € je Gramm bei einer Abnahme von 50 Gramm.

50 Gramm Safran reichen in etwa für 250 bis 300 Gerichte für 4 Personen!

Quelle:

Von Franz Eugen Köhler, Köhler’s Medizinal-Pflanzen – List of Koehler Images, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=255536

Von RudolfSimon – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=20812296

Von KENPEI, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=399998

Von Rainer Zenz – Selbst fotografiert, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=513787

Von Hubertl – Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=38618139